Zum Glück ist das nicht mein erstes Mal, dass ich mit dem Team nach Europa komme. Letzten Sommer war ich bereits hier für die beiden Formula Student Wettbewerbe in Deutschland (FSG) und Österreich (FSA). Ich erinnere mich noch gern daran wie ich mit großen Augen ankam und versucht hatte alles auf mich wirken zu lassen und währenddessen das Team zu unterstützen um möglichst konkurrenzfähig zu sein. Das ist nun mein zweites Jahr in dem ich das Team unterstütze und mit nach Europa reise, weshalb ich das ganze Erlebnis nun besser einschätzen kann. Ich weiß jetzt was auf mich zukommt und kann das ganze deshalb in vollen Zügen genießen.
Ich weiß noch wie ich letztes Jahr wieder zuhause ankam und mir dachte: “Wow. Ging dieser Monat wirklich so schnell vorbei?”

Bis jetzt war die Reise so viel angenehmer, da ich mich nicht von all den neuen Dingen um mich herum ablenken lasse. Es fühlt sich angenehmer an, ähnlich wie nach einem Jahr wieder nach haus zu kommen. Die Teammitglieder die ich letztes Jahr traf wurden mittlerweile zu Freunden und sie diesmal wiederzusehen macht das ganze umso besser. Hier in Deutschland in der Werkstatt zu sein fühlt sich genauso normal und routiniert an wie die in der Werkstatt an der Oregon State University zu arbeiten.

ch denke es hilft während einer Reise “normale” Dinge zu tun. Kurz zum lokalen Supermarkt zu laufen um für die nächsten Wochen Essen zu kaufen gibt einem die Möglichkeit das alltägliche Leben der Stadt näher kennenzulernen. Außerdem ist es cool morgens joggen zu gehen oder am Abend kurz zum See zu fahren. Bereits am ersten Tag traf ich beim Joggen einige Passanten die mich beim Vorbeilaufen mit einem freundlichen “Guten Morgen” begrüßt hatten. Das war definitiv angenehm als Gast eine solche Geste in einer unbekannten Stadt zu erfahren. Das gibt einem einen ganz neuen Blickwinkel; egal wo man in der Welt ist, man kann jedem einen guten Tag wünschen und dem anderen so hoffentlich den Tag ein bisschen aufheitern.

Es ist diese menschliche Verbindung die damals auch die beiden Seiten des GFR Teams zusammengebracht hatte; verschiedene Leute die zusammenkommen um ein gemeinsames Ziel zu erreichen; einfach toll. Es ist ein Privileg in diesem Sommer wieder ein Teil dieser Erfahrung zu sein.

Aber abseits von diesen Verbindungen gibt es immer zusätzliche Arbeit die erledigt werden muss und Fortschritt der erreicht werden muss. In der vergangenen Woche hat das Team intensive Tests durchgeführt um das Auto und das Team optimal auf die Formula Student Germany vorzubereiten. Dabei gibt es niemals genug Zeit um alle Ziele zu erreichen und 100 Prozent für den Wettbewerb bereit zu sein. Die Zeit arbeitet dabei gegen dich. Aber wir geben das Beste und freuen uns schon auf die nächste Woche. Feel the rhythm, feel the rhyme, get on up, it’s racecar time!

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